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Chronisch krank trotz Behandlung

Hast du Angst, deinem Leben entgegenzutreten?

vor 4 Tagen
5 Min. Lesezeit


Es lohnt sich, einmal darauf zu schauen, wann im Laufe des Lebens man besonders aufpassen sollte.



Am Anfang steht die Geborgenheit


Ganz am Anfang, wenn ein Kind gerade geboren ist, fordert sein Wesen das ein, was zum Überleben nötig ist. Es weiss genau, was es will, aber auch, was keinesfalls.


Da Babys aber nicht sagen können, was ihnen fehlt, schreien sie. Bekommen sie nicht die Liebe, in Form von Zuneigung und Nahrung, werden sie apathisch und sterben im schlimmsten Fall lautlos.


Kinder brauchen zum Überleben und Gesundbleiben eine sichere Bindung und Geborgenheit bei mindestens einem Menschen. Wer Geborgenheit nur für Wohlverhalten bekommt, lernt früh, sich zu verbiegen.



Wenn Anpassung zum Lebensprogramm wird


Kinder, denen früher oder später eine Anpassungsstörung bescheinigt wird, oder die sich selbst als falsch und unpassend erleben, landen irgendwann beim Verhaltenstherapeuten. Sie lernen dort, wie man sich unauffällig benimmt, die Regeln einhält und sich in die Gesellschaft einordnet.


Doch irgendwann stellen sie fest, dass ihnen Unrecht getan wurde, weil sie sich nicht so entwickeln durften, wie es ihr Potenzial hergegeben hätte, wenn sie nur sie selbst hätten sein dürfen.


Jeder Mensch hat das Recht, seiner Sehnsucht zu folgen und für sich ein schönes Leben zu suchen.



Die Jahre der Findung


Nach der Kindheit folgen Jahre der Findung. Es sind Jahre der Ausbildungen, der Karrieren, der Heirat, der Geburten, der Wohnungswechsel, der Krankheiten, der Todesfälle und auch der psychischen Belastungen.



Die Lebensmitte wird kritisch


In der Lebensmitte wird es kritisch, wenn die sogenannte Midlife-Crisis aufkommt. Es sind die Wechseljahre von Frau und Mann.


Dann tauchen oft Fragen auf wie: War’s das jetzt? Kommt noch was?


Und oft erfolgt um das 49. Lebensjahr ein Tiefpunkt wie eine Scheidung, eine schwere Krankheit oder ein Verlust des Jobs.



Wenn die Seele sich meldet


Obwohl keiner es so recht versteht, ist es oft die Seele, die eingreift und sagt: „Schau her, jetzt beginnt nochmal eine andere Zeit.” Wer sich diesen Seelenbotschaften entzieht und sie ignoriert, den ruft irgendwann das Schicksal.


Die Seele meldet sich oft dann, wenn man sie am wenigsten erwartet. Nimmt man keine Notiz von ihren Signalen, melden sie sich immer häufiger durch körperliche Symptome, anfangs vielleicht durch Kopfschmerzen, später vielleicht durch heftige Magenkrämpfe und leider viel zu oft durch schwere Leiden.


Die Seele beharrt darauf, gehört zu werden. Sonst blockiert sie das Weitergehen. Viele Menschen erleben das in der Lebensmitte und sind fortan damit beschäftigt, von Arzt zu Arzt, von einer Diagnostik zur nächsten und von Behandlung zu Behandlung zu laufen.


Die Seele lässt sich immer wieder etwas Neues einfallen, bis wir zur Einsicht kommen, dass sie es gut meint. Es handelt sich um eine Notwendigkeit, die das Leben selbst auferlegt. Wir können uns dem nicht entziehen und sollten nicht einfach weitermachen wie zuvor.



Meine dunkle Nacht der Seele


Ich habe die Lebensmitte auch als Tiefpunkt erlebt, als die dunkle Nacht der Seele. In einem langjährigen Scheidungsprozess habe ich erfahren, wie ich in der Sicherheit gefangen war und meine Welt von Recht und Ordnung in den Gerichtsverfahren zusammenbrach. Meine unerfüllten Erwartungen, wie die Dinge zu sein hätten und was andere an sich ändern sollten, führten zu Stress, Enttäuschung und Unzufriedenheit. Das kostete viel Energie, und ich schlitterte in ein Burnout.


Doch wo ein Tiefpunkt ist, schwingt immer auch ein Höhepunkt mit. Jedes Problem hat auch einen Vorteil, denn in ihm steckt die Lösung schon drin. Jede Krise hat zwei Seiten. Sie bricht auf, was nicht mehr hält, und schafft Platz für Neues.



Drei Fragen an dich


In welcher Phase stehst du gerade?


Was aus deiner letzten Phase ist noch unerledigt?


Was ist in deinen nächsten Jahren dran?


Ich finde, bis zur Lebensmitte sollte man sein Kinderzimmer, alles, was du als Kind nicht klären durftest, und seinen mentalen, emotionalen, physischen und spirituellen Unrat aufgeräumt haben. Das ermöglicht dir, in deinem Leben die Segel neu zu setzen und den Kurs neu zu bestimmen.


Im Kurs Therapeutische Selbsterfahrung (Soul Coaching) kannst du dies auf eindrückliche Art erfahren. Dort gehen wir den Fragen nach, wer du wirklich bist, was dein Sinn und Zweck im Leben ist und wie du deine innere Weisheit nutzen kannst, um dein äusseres Leben zu verändern.


Wer sich selbst kennt, begleitet andere mit Tiefe statt aus Erschöpfung.



Die zweite Lebenshälfte gehört dir


Die zweite Lebenshälfte ist deine. Wenn du bis jetzt getan hast, was man eben tun muss, was verlangt wird, was das Umfeld erwartet, wenn du viel gearbeitet hast, dann hör damit nicht radikal auf. Das ist ein wichtiger Teil und Ertrag deines bisherigen Lebens.


Ab jetzt achtest du mehr auf das, was dir zusagt und was du gerne hättest, und tust, was du dir wünschst und erträumst. Denn jetzt kommt dein eigenes Leben dran. Füge es deinem alten Leben hinzu, und du wirst merken, alles wird leichter und du wirst zufriedener sein.


In der zweiten Lebenshälfte, die dir selbst gehört, kommst du dir nahe, kommst du zu dir und näherst dich auch deinem irdischen Lebensende an. Es ist gut, wenn dich keine rasante und schmerzhafte Krankheit dazu zwingen muss.



Die Angst vor dem Blick nach innen


Nach innen zu schauen, davor haben viele Angst, weil sie die Kontrolle verlieren könnten. Sie haben sich mit dem identifiziert, was sie kennen, und bleiben an ihrer Vergangenheit haften. Das ist die Ursache allen Schmerzes.


Gerade Stress und Erschöpfung sind klare Signale, dass wir im Widerstand gegen das sind, was ist. Darunter liegt meistens eine Angst, die uns nachts nicht schlafen lässt. Gesprächstherapie bleibt auf der Ebene der Gedanken, und wir sind mehr als unsere Gedanken.


Die Angst löst sich nur, wenn du sie konfrontierst.


Und das erlebst du in meinem Kurs Schattenarbeit. Durch die Integration deiner dunklen Seiten findest du zur vollen Entfaltung deines Potenzials und dein Glück maximiert sich.


Die Tür zum Glück öffnet sich nur nach innen!



Zwei Wege nach innen


Schattenarbeit und Therapeutische Selbsterfahrung ergänzen sich. Therapeutische Selbsterfahrung öffnet den Blick nach innen, Schattenarbeit zeigt, was sich dort noch verbirgt.


Beide Kurse können unabhängig voneinander besucht werden.


Therapeutische Selbsterfahrung. Erfolg und Erfüllung gehören zusammen. Mit Selbsterfahrung beginnst du, aus deiner inneren Wahrheit heraus zu leben und zu arbeiten.


Der nächste Kurs findet am 31. Oktober und 1. November in Aarau statt.



Schattenarbeit. Wer seinen Schatten kennt und annimmt, wird nicht mehr von ihm getrieben.



Der nächste Kurs findet am 5. und 6. Dezember 2026 in Rapperswil-Jona statt.



Buche dir einen der letzten Plätze in diesem Jahr.


Wir sehen uns im Kurs!


Herzlich, Christoph



PS: Wenn du Menschen kennst, die von meinen Beiträgen profitieren könnten, leite den Beitrag gerne weiter.

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